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6 Arten, das Bett zu machen

Es gibt verschiedene Arten, das Bett zu machen – akkurat wie im Hotel, eher simpel und schnell oder… einfach gar nicht.

Pünktlich zum heutigen Internationalen „Mach dein Bett-Tag“ (ja, den gibt es wirklich) zeigen wir dir verschiedene Techniken. Bevor wir auf die Falt-Möglichkeiten für Decke und Kissen eingehen, gibt es aber einiges, worauf du achten solltest. 

Zunächst einmal solltest du die Bettwäsche immer aufschütteln, bevor du das Bett machst. So kann die Luft zirkulieren und das Material wird aufgelockert. Außerdem empfiehlt es sich, die Decke (am besten zurückgeschlagen) ordentlich durchzulüften.

Warum? Weil die Feuchtigkeit, die sich nachts durch Schwitzen und Luftfeuchtigkeit in deiner Bettdecke sammelt ein wahres Paradies für Hausstaubmilben ist. Damit die Milben sich in deiner Bettwäsche nicht wohl fühlen, hilft ordentliches Lüften vor dem Falten. Außerdem solltest du die Bezüge mindestens alle zwei Wochen wechseln und bei dieser Gelegenheit Matratze, Decke und Kissen eine Zeit lang an die frische Luft legen.

Wenn du deine Decke und Kissen morgens durchgelüftet hast, geht es an die Frage: Wie drapierst du alles auf dem Bett? Hier gibt es verschiedene Formen und Typen – von alltäglich bis außergewöhnlich.

Der Unkomplizierte

Kissen einmal aufschütteln, Bettdecke einfach flach aufs Bett legen, fertig. Das ist wohl die schnellste Version, das Bett zu machen – und vermutlich auch die, die viele von uns zuhause umsetzen.

Der Hotel-Liebhaber – Version 1

Eine von zwei klassischen „Hotelbett-Versionen“ ist das Dritteln der Decke. Dazu wird sie einfach der Länge nach wie eine Ziehharmonika in drei gleich große Teilen gefaltet und dann längs oder quer auf das Bett gelegt. Die Kissen werden oberhalb der Decke aufgestellt und erhalten ihre typische Form, indem du ihnen mit der flachen Hand einmal mittig einen Knick verpasst.

Der Hotel-Liebhaber – Version 2

Diese Version kann man vermutlich nur lieben oder hassen. Kennst du es, in ein frisch gemachtes Hotelbett zu steigen und zu merken, dass die Bettdecke rundherum festgesteckt wurde? Wenn du dieses Gefühl magst, kannst du es zuhause ganz einfach nachmachen, indem du deine Decke nach dem Aufschütteln mittig aufs Bett legst, glatt streichst und rundherum unter die Matratze steckst. Solltest du allerdings eine Feder-Matratze haben, ist diese Version vielleicht nicht optimal – das tägliche Anheben der Matratze kann die Federn beschädigen.

Der Deko-Fan

Bei dieser Variante geht es weniger um die Falttechnik der Bettdecke als viel mehr um die Details: Ein hübsches Plaid, zehn unterschiedlich große Deko-Kissen…für den Deko-Fan kann es quasi nicht genug davon sein.

Der Ordnungsfanatiker

Ähnlich wie der Deko-Fan hat auch der Ordnungsfanatiker eine Vorliebe für Plaids. Ihm geht es aber weniger um den dekorativen Charakter als mehr um die aufgeräumte Optik. Hierfür werden Bettdecke und Kissen möglichst flach auf das Bett gelegt und dann komplett (oder wenigstens zu einem Teil) unter einer Tagesdecke versteckt.

Wir finden: Plaids sind ein tolles Accessoire. Aber eigentlich ist schöne Bettwäsche viel zu schade, um sie komplett zu verstecken. Außerdem ist das durchgängige Abdecken des Bettes auch nicht gesund – die Luft in deiner Bettwäsche kann tagsüber nicht zirkulieren und Milben fühlen sich wie zuhause – lieber zu einer lässigeren Version greifen.

Der Individualist

Apropos lässig: Die lockerste Version, das Bett zu machen, ist wohl…es nicht zu machen. Wer auf den „Laissez-Faire“-Stil steht, lässt seine Bettwäsche einfach ganz individuell so liegen, wie sie ist. Leinen und Halb-Leinen sehen so trotzdem meist ziemlich stylisch aus.

Aus gesundheitlicher Sicht ist es übrigens gar nicht so verkehrt, das Bett chaotisch zu lassen – überschüssige Feuchtigkeit kann so oft besser entweichen.

Demgegenüber steht allerdings, dass Forscher herausgefunden haben, dass das tägliche „Bett machen“ uns einen Motivationsschub verpasst. Wer morgens sein Bett sortiert, startet mit dem positiven Gefühl, schon etwas geschafft zu haben, in den Tag und ist folglich oft besser gelaunt. Zumindest in der Theorie.